MEERESSCHUTZ

Zoo und Tierpark Berlin engagieren sich zusammen mit dem Leibniz-Zentrum für
Marine Tropenforschung (ZMT) für den Schutz der Meere und deren Bewohner.

Projektinfo

  • Name des Projekts

    Schutz der Meere

  • Projektpartner

    Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)

  • Einsatzort

    Pazifischer Ozean, Atlantischer Ozean und Indischer Ozean

  • Größte Bedrohung durch

    Verschmutzung und Überfischung

  • Lösungsansatz

    Forschung für die Entwicklung gezielter Schutzmaßnahmen

Die Meere sind unverzichtbar für das Leben auf unserem Planeten. Sie bieten einer faszinierenden Vielfalt an Tieren und Pflanzen einen Lebensraum, beeinflussen unser Klima und sichern wichtige Lebensgrundlagen für den Menschen. Doch Verschmutzung, Überfischung und der Klimawandel bedrohen diese empfindlichen Ökosysteme zunehmend. Um die Artenvielfalt der Meere langfristig zu bewahren, engagieren sich Zoo Berlin und Tierpark Berlin gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) für die Erforschung und den Schutz mariner Lebensräume.

Lebensraum voller Vielfalt

Von farbenprächtigen Korallenriffen bis in die dunklen Tiefen der Ozeane – die Meere beherbergen eine beeindruckende Vielfalt an Leben. Ihre Ökosysteme sind eng miteinander vernetzt und erfüllen wichtige Funktionen für das Gleichgewicht unseres Planeten. Doch viele marine Arten und Lebensräume sind bislang nur wenig erforscht und stehen zunehmend unter Druck. Ein besseres Verständnis ihrer Zusammenhänge ist daher entscheidend, um wirksame Schutzmaßnahmen zu entwickeln und die biologische Vielfalt langfristig zu erhalten.

Innovative Hilfe für die Meere

Zoo und Tierpark Berlin unterstützen die Wissenschaftler*innen des Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in der Erforschung mariner Lebensräume und im Schutz von dessen Bewohnern. Dabei kommen neben traditionellen Ansätzen auch modernste Forschungsmethoden zum Einsatz die Werkzeuge für den langfristigen Erhalt bedrohter Populationen schaffen.

Für die Erforschung des Schwarzkinn-Geigenrochens haben die Wissenschaftler*innen eine Methode entwickelt, mit der sich die verschiedenen Populationen dieser im Atlantik und Mittelmeer vorkommenden Knorpelfischart vergleichen lassen. Mithilfe genetischer Marker, einer Art genetischem Fingerabdruck, können sie die Verwandtschaft und Unterschiede zwischen den Populationen analysieren. Diese Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage, um den Gefährdungs- und Schutzstatus der einzelnen Populationen besser einzuschätzen und gezielte Maßnahmen für ihren langfristigen Erhalt zu entwickeln. Gleichzeitig bietet die im Projekt entwickelte Methode großes Potenzial für den Schutz anderer Meeresbewohner und kann dazu beitragen, auch deren Populationen künftig besser zu erforschen.

Fotos vor Ort: © ZMT/Biosfera

Öffnungszeiten

Heute, 25. Oktober
9:00 - 18:00 Uhr
Letzter Einlass: 17:00 Uhr
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