Salomon-Wickelschwanzskink

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Der Salomon-Wickelschwanzskink ist bei Terrarianern eine beliebte Echsenart. Wie es der Name vermuten lässt, stammt diese Echse von den im 'Südpazifischen Ozean', nordöstlich der australischen Küste liegenden 'Salomon-Inseln'.

Diese Inselkette vulkanischen Ursprungs bildet gleichzeitig ihre einzige Herkunftsstädte. Die deutsche Bezeichnung „Wickelschwanzskink“ verdanken die zu der Reptilienfamilie der Skinke (Scincidae) gehörenden Echsen ihrem kräftigen und dabei äußerst beweglichen Greifschwanz, den sie wie eine 5. Hand benutzen können. Mit ihm können sie sich kopfüberhängend bestens in ihrem bevorzugten Lebensraum, den Baumkronen, festhalten.

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Zusätzlich besitzen sie kurze, aber kräftige Beine. Mit ihren Krallen finden sie auch an schwierigsten Verästelungen ausreichend Halt.
Ihre Schuppen sind glatt und überlappend angeordnet. Ein derartiges Schuppenkleid ist unter den Echsen nur bei der Familie der Skinke zu finden.
Ihre scharfen kleinen Zähne sind eckig und nicht spitz.
Die Wickelschwanzskinke sind ruhige und friedliche Tiere. Durch den täglichen Umgang mit den Pflegern gewöhnen sich die eher scheuen Echsen auch an die Menschenhand und nehmen von dieser selbst Futter an.

Ein Pärchen Salomon-Wickelschwanzskinke kam im April 2003 aus dem Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart nach Berlin ins ZOO-AQUARIUM. Nach einer Eingewöhnungsphase hinter den Kulissen, bezogen sie ein Terrarium im Schaubereich der Reptilienabteilung.

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Der Salomon-Wickelschwanzskink ist die größte Art unter den Skinken. Er kann bis zu 76 cm lang werden. Allein auf den Schwanz entfallen ca. 35 cm.

Das Weibchen ist im Gegensatz zum schmaleren Männchen etwas größer und im direktem Vergleich auch erkennbar kräftiger gebaut.

Wickelschwanzskinke sind nachtaktive Tiere. Der ungeübte Beobachter muss daher recht aufmerksam die Blätter der Bepflanzung und die Verästelungen der Dekoration ihres geräumigen Terrariums absuchen, um die tagsüber meist reglos ruhenden Tiere entdecken zu können. Erst nach Einbruch der Dämmerung, werden sie aktiv und klettern durch ihr tropenähnliches Reich.

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Bei artgerechter Haltung und guter Pflege können diese Echsen bis zu 20 Jahre alt werden.
Die Umgebungstemperaturen betragen auf den Salomon-Inseln zwischen 27° und 30°C bei Tage und 23° - 25°C nachts bei einer gleichbleibend hohen Luftfeuchte. Um den Wickelschwanzskinken ihr Terrarium so naturgetreu wie möglich dem tropischen Regenwald nachzugestalten, wurde eine Anlage zur Luftbefeuchtung am Terrarium angebracht.

Da die Tiere als reine Baumbewohner auch zur Nahrungsaufnahme niemals den Boden aufsuchen, wird das tägliche Futter an den Ästen befestigt. Auch in der Natur wird man diese Skinke nie in Bodennähe finden.

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Wickelschwanzskinke sind vorwiegend Pflanzenfresser und ernähren sich im ZOO-AQUARIUM hauptsächlich aus dem umfangreichen Angebot an Salaten und Früchten. Am liebsten jedoch fressen sie eine spezielle Pflanzenart – die Efeutute (Scindapsus). Regelmäßig werden hierzu einige Töpfe dieser beliebten Zimmerpflanze geopfert. Für ein paar knackige Heuschrecken zwischendurch weichen die nimmersatten Wickelschwanzskinke jedoch kurzzeitig von ihrer vegetarischen Kostlinie ab, und nehmen diese auch gern direkt aus des Pflegers Hand.

Die Farbe der Wickelschwanzskinke kann von sämtlichen Grüntönen bis hin zu fast Schwarz reichen. Schwarze, gelbe und grüne Streifen oder Schattierungen zieren meist den Rücken, den Schwanz und Bauch dieser Skinke.

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Corucia zebrata gebären ihre Jungtiere lebend. In der Regel bringen sie eines, selten zwei Jungtiere zur Welt. Die Trächtigkeit variiert zwischen 6 – 8 Monate.  Wickelschwanzskinke haben einen ausgeprägten Familiensinn, der nur bei wenigen Echsen wiederzufinden ist. Haben sie Jungtiere, werden diese beschützt. Auch später bleiben sie als Familie zusammen, wie dies auch im ZOO-AQUARIUM beobachtet werden konnte.